HEILIG-LÄNDER-HALLE
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Das Neubrunner Starkbierfest

 

hat sich bei den gesellschaftlichen Abenden in die Charts gesetzt. "Zum 13. Mal ist es so weit, in Neubrunn ist wieder Starkbierzeit. Von dieser Zahl lassen wir uns nicht schrecken. Das Bier, es wird uns trotzdem schmecken", hieß es zum Auftakt. Und nicht nur das.

      
Auch wie der "Ausscheller" Landkreisbürger und andere Themen derbleckte und das "schräge Theater" Dorfgeschichten auf die Bühne zauberte, ließ kein Auge trocken bleiben. Mit ihrem Starkbierfest sind die Neubrunner im Landkreis nahezu "fernsehreif" und die Plätze so heiß begehrt, dass die "Heilig-Länder-Halle" aus allen Nähten platzte.


Schellen vom Ausscheller       

Der Ausscheller Horst Gehring präsentierte wieder viele Themen ungeschminkt und derbleckte so manche Persönlichkeit aus dem Landkreis. Von dort und von Untersteinbach bis Untermerzbach waren auch die Besucher zu sehen. Die Nordlichter aus Untermerzbach waren dabei mit einer großen Abordnung vertreten und wurden gleich mit Neubrunn verglichen.
"Die Merzbacher wolln heuer a Bezirkssieger bei unner Dorf soll schöner werden wern. Des klappt bestimmt. In Merzbach gibt"s nämlich kann Stress mehr. Ich glab, denna hat des gut getan, däs die aus dera VG-Ebern raus sen."


Berlin in Ebern?

Weiter gings nach Ebern, wo ein neues Gymnasium für 26 Millionen Euro gebaut wird. "Angeblich is es undicht und die Deck hengt durch. Hat des a die Baufirma vom Berliner Flughafen gebaut?" Von da war der Sprung nicht weit nach Kirchlauter zur OKZ-Sanierung. "Aber die Kosten vo 1,5 Mio sen so hoch, so hoch kann mer des Dach gar net anheb. Und die Planung kost bald so viel Geld, dofür würden die Neubrünner bald a ganza Halle nabau."
Mit Rentweinsdorf ging der Ausscheller diesmal zärter ins Gericht. "Bei dena Windräder hat er sich ziemlich rausghalten - so nach dem Sprichwort: Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Oder is der so brav worn, weil in Ebern a roter Genosse an der Macht ist?" Beim Radweg kocht er aber nun wieder sein Süppchen, so dass er in Goggelgereuth ende. "Do bau mehr in Güggelgreuth halt dann die Rad-Raststätte zur Umkehr."


Auf dem Abstellgleis

Als er den Bürgermeister von Maroldsweisach entdeckte, meinte er: "Ober mit öffentlichen Verkehrsmitteln is der net kumma. Do hätt der nämlich laut Fahrplanauskunft schö gestern losmüssfohr. Seit Ebern Zugstation ist, glabt denk ich kaner mehr, däs es euch do obn in Maro nuch gibt."
Ausscheller Horst Gehring beklagte es, dass der Bürgermeister von Zeil abgesagt hatte, und fand Verständnis. "Ich hob gelesen, der ist so mit der Parksituation in der Altstadt beschäftigt, däss er sich selber drum kümmern will. Der werde doch heut net selber die Falschparker aufschreibn." Beim Ebelsbacher Bürgermeister Ziegler sei dies anders mit den drei Fragezeichen Hauptschule, Gleisenauer Schloss und Ruine Rotenhan. "Der Bürgermeister sitzt das aus, bis alles Ruinen sind."


Der Landrat hat einen Vogel

Kein Blatt nahm sich der Ausscheller in Richtung Landkreispolitiker vor den Mund. "Uner Landrat hat Gottseidank an Vogel!" Bei dieser Aussage erschrak sicher nicht nur der Landkreischef. "Aber der und der Schwarzstorch ham die Windräder am Tonberg verhindert. Oder ist der Steffen Vogel und der Schwarzstorch ein und des selba? Na ja, der Storch is a Vogel und der Vogel is a Schwarzer. Kaum ist der aufgetaucht, worn die Windräder gestorben."
Sein Blick führte aber auch über den Landkreis hinaus zum starken Mann von Ankara. Dabei meinte er "gell unner Presseleut geht"s gut bei uns. Ein Journalist, der dort was verfasst, was Erdogan nicht passt, ist morgen schon im Knast." Natürlich durfte auch Präsident Trump nicht fehlen. Der wolle selbst die AfD nun bei sich haben. Allerdings würden sie umbenannt in "America for Dummies".


Das schräge Theater

Das "schräge Theater" von Neubrunn hat seinen Namen nicht zu Unrecht und entpuppte sich in seinen vier Akten als echte Konkurrenz zum Singspiel am Nockerberg. Das Ehepaar Gerlinde Schmitz (Ramona Schneiderbanger) und Helmut Schmitz (Herbert Rumpel) sorgte schon mit den Ansagen für Stimmung und bezog die Zuschauer ein: "Na, gefällt es euch in unserem schönen Neubrunn in den Heiligen Ländern? Bei uns gibt es ja noch alles, was ein Dorf so braucht: Einen Bäcker, eineinhalb Wirtshäuser und eine Schule, noch."


Reizthema Schule

Damit war man schon beim Thema, das Neubrunn derzeit am meisten berührt, die Schule. Im Rahmen einer Schulverbandssitzung und dem beteiligten Bürgermeister Karl Heinz Kandler (Gerd Koch), Bürgermeisterin Gertrud Bühl (Steffi Lauterbach) und Rektorin Antje Schorn (Anika Morgenroth) hatte man der Breitbrunner Bürgermeisterin schon den Namen als "Sonderbeauftragte für Heilig-Ländliche- Rückentwicklung" und Schließung des Schulhauses in Neubrunn gegeben und der Neubrunner Bürgermeister wunderte sich, dass auf der Tagesordnung steht: "Make Kirchlauter great again!"
Dazu hatte er weitere Vorschläge: "Spätestens ab 2020 haßt Neubrunn dann Kirchlauter-Süd oder wenn die Neubrunner do net mitmachen, dann bau ma a Mauer und lassn sa vo die Neubrunner bezahl. Hahaha, Kirchlauter first."



 

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